Artikelbeschreibung
Im Mittelpunkt des 4. Rotwildsymposiums der Deutschen Wildtier Stiftung am 29. und 30. August 2008 in Döllnsee-Schorfheide stand die Jagd auf den Rothirsch. Sie ist geprägt von Traditionen, wirtschaftlichen Zwängen und sich wandelnden gesellschaftlichen Anforderungen. Der nun erschienene Tagungsband des Symposiums fasst alle Referate und Posterbeiträge zusammen. Er spannt den Bogen von der Verantwortung im Umgang mit Rotwild, über die jagdliche Praxis bis hin zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Im Kern stehen dabei die drei zentralen Forderungen, die die Deutsche Wildtier Stiftung mit Blick auf die Rotwildbejagung erhoben hat:
• Verkürzung der Jagdzeiten
• Einhalten des Nachtjagdverbots
• Ausweisen von Wildruhezonen
Beiträge zum Schaffen von neuen Rotwildlebensräumen, der Weiterentwicklung von Hegegemeinschaften und zu den Möglichkeiten, Rotwilderlebnisse auch für Nicht-Jäger zu schaffen, vervollständigen den Tagungsband im Sinne eines artgerechteren jagdlichen Umgangs mit Rotwild in Deutschland.

